(Langen)
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* Lagerung von Wahlcomputern in Privatwohnung von Lokalpolitikern (gängige Praxis)
 
* Lagerung von Wahlcomputern in Privatwohnung von Lokalpolitikern (gängige Praxis)
 
* Geheime Auszählung [http://www.cccmz.de/?p=237] in Wahllokal 1, Theißtalschule
 
* Geheime Auszählung [http://www.cccmz.de/?p=237] in Wahllokal 1, Theißtalschule
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* "Ich muss sie bitten, das Wahllokal zu verlassen. Bei der Auszählung dürfen sie gerne teilnehmen, die ist wieder öffentlich – aber Wahlbeobachter sind nicht zugelassen; bitte warten sie vor dem Wahllokal.“ Begründung: „Anweisung von oben.“ „Und wer ist ‚oben‘?“ Die Antwort ist: „Der Gemeindewahlleiter."
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* Plomben, Siegel und Originalitätsbericht der PTB dürfen nicht angesehen werden
  
 
==Niestetal==
 
==Niestetal==

Version vom 10. Februar 2008, 02:14 Uhr

Hier sollten Wahlfehler der Landtagswahl in Hessen gesammelt werden.

Alsbach-Hähnlein

  • Fehlende Stimme bei Probewahl
  • Herrenloser ungeschützter Wahlcomputer bei Probewahl [1]

Bad Soden

Langen

  • Falsche Stimme bei Probewahl [2]
  • schriftliches Dokument warnt vor dem CCC, liegt den Wahlcomputern bei
  • Öffentlichkeit der Wahl erst ab 8 Uhr, vorher kein Eintritt, Prozeduren nicht beobachtbar
  • längere Schlangen vor Wahllokalen
  • Wahlvorsteher haben „langsame“ Wähler bei der Abgabe der Stimme durch Treten hinter die Kabine auch ohne ausdrücklichen Wunsch unterstützt
  • „Sie können ja Briefwahl beantragen, wenn Ihnen das nicht passt“, wurde wahlcomputerkritischen Wählern gesagt

Lampertheim

  • Teilweise Auschluß der Öffentlichkeit bei Wahlvorbereitung, Siegelprüfung, "leere Urne" - (Wahllokale 7,8,9?)
  • Übergabe der Wahlcomputer fälschlicherweise an Wahlbeobachter (Wahllokal 1 und 2)
  • Wahlzettel nicht wie vorgesehen in versiegeltem Umschlag, sondern bereits auf der Bedienfläche (Wahllokal 2)
  • kein Vergleich der Checksummen (Wahllokal 2)
  • Freischaltung des Wahlcomputers für den Wähler ohne das sog. Vier-Augen-Prinzip (Wahllokal 8)
  • Wählerseite des Wahlcomputers darf von Wahlbeobachtern nicht eingesehen werden (Wahllokal 16 und 15)

Niedernhausen

  • Teilweise Auschluß der Öffentlichkeit bei Wahlvorbereitung, Siegelprüfung, "leere Urne" - [3]
  • Lagerung von Wahlcomputern in Privatwohnung von Lokalpolitikern (gängige Praxis)
  • Geheime Auszählung [4] in Wahllokal 1, Theißtalschule
  • "Ich muss sie bitten, das Wahllokal zu verlassen. Bei der Auszählung dürfen sie gerne teilnehmen, die ist wieder öffentlich – aber Wahlbeobachter sind nicht zugelassen; bitte warten sie vor dem Wahllokal.“ Begründung: „Anweisung von oben.“ „Und wer ist ‚oben‘?“ Die Antwort ist: „Der Gemeindewahlleiter."
  • Plomben, Siegel und Originalitätsbericht der PTB dürfen nicht angesehen werden

Niestetal

Obertshausen

Viernheim

  • Lagerung in Einzelteile zerlegt [5]
  • Ausfall einer Wahlmaschine und längere Verzögerung (1 Stunde) - Mini-Wahlbeteiligung von nur 50,0%
  • einzelner Wahlbeobachter ist weit über eine Stunde mit 18 Wahlcomputern allein:
    • in einer Schule, nur ein Hausmeister ist anwesend, interessiert sich aber nicht weiter für die Anwesenheit eines Fremden.
  • keine Prüfung der amtlichen Geräteversiegelung oder Herstellerversiegelung oder Checksummen (Wahllokal Nibelungenschule)
  • Wahlbeobachter nimmt den Computer in Betrieb, da Wahlhelfer zu schlecht geschult (Wahllokal Nibelungenschule)
  • deutlich mehr Speichermodul-Siegel vorhanden als benötigt (Wahllokal 11)
  • Wahlcomputer nach 18 Uhr eine halbe Stunde ohne Bewacher (Wahllokal 12)
  • Computer von Wahlbezirk 5 nicht richtig versiegelt