(Heise: Vorläufiges Aus für E-Voting in Österreich, 03.04.2010)
 
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Nach herrschender Rechtsmeinung sind Online-Wahlen für die Wahl parlamentarischer Gremien nicht geeignet. Wegen des mangelnden Schutzes des Wahlgeheimnisses und der Wahlfreiheit hat das Bundesverfassungsgericht der Präsenzwahl im Wahllokal absoluten Vorrang eingeräumt. Da jedoch von politischer Seite immer wieder Online-Wahlen gefordert werden, dürfte das Thema weiter aktuell bleiben.
 
Nach herrschender Rechtsmeinung sind Online-Wahlen für die Wahl parlamentarischer Gremien nicht geeignet. Wegen des mangelnden Schutzes des Wahlgeheimnisses und der Wahlfreiheit hat das Bundesverfassungsgericht der Präsenzwahl im Wahllokal absoluten Vorrang eingeräumt. Da jedoch von politischer Seite immer wieder Online-Wahlen gefordert werden, dürfte das Thema weiter aktuell bleiben.
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Ein K.O. Kriterium für Onlinewahlen dürften potentielle Denial of Service Angriffe sein, die sich derzeit im Internet nicht in den Griff kriegen lassen.
  
 
Das von T-Systems entwickelte System T-Vote wird dennoch bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Trier am 24. September 2006 in einem Wahlbezirk parallel zur Urnenwahl getestet.
 
Das von T-Systems entwickelte System T-Vote wird dennoch bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Trier am 24. September 2006 in einem Wahlbezirk parallel zur Urnenwahl getestet.
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==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/E-Voting Wikipedia E-Voting]
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/E-Voting Wikipedia E-Voting]
 
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*[http://rupp.de/briefwahl_einspruch/briefwahl_wahlbetrug.html Zum Vergleich: Sammlung von Fälschungen, Wahlbetrug und Problemen bei der Briefwahl]
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*[http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorlaeufiges-Aus-fuer-E-Voting-in-Oesterreich-969992.html Heise: Vorläufiges Aus für E-Voting in Österreich, 03.04.2010]
  
 
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Aktuelle Version vom 4. April 2010, 09:13 Uhr

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Nach herrschender Rechtsmeinung sind Online-Wahlen für die Wahl parlamentarischer Gremien nicht geeignet. Wegen des mangelnden Schutzes des Wahlgeheimnisses und der Wahlfreiheit hat das Bundesverfassungsgericht der Präsenzwahl im Wahllokal absoluten Vorrang eingeräumt. Da jedoch von politischer Seite immer wieder Online-Wahlen gefordert werden, dürfte das Thema weiter aktuell bleiben.

Ein K.O. Kriterium für Onlinewahlen dürften potentielle Denial of Service Angriffe sein, die sich derzeit im Internet nicht in den Griff kriegen lassen.

Das von T-Systems entwickelte System T-Vote wird dennoch bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Trier am 24. September 2006 in einem Wahlbezirk parallel zur Urnenwahl getestet.

Im Schweizer Kanton Zürich ist schon heute eine Stimmabgabe im Internet und sogar via SMS möglich. Der Kanton bietet auch eine sehr realitätsnahe Demo des Urnengangs im Internet an. Diese zeigt nicht nur, wie bequem eine Online-Wahl sein kann, sondern auch, dass der Wähler praktisch nicht entscheiden kann, ob er seine Stimme tatsächlich abgibt oder ob er nur mit einem Demo-System spielt.

Referenzen:

Siehe auch


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