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Version vom 5. November 2006, 11:36 Uhr

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Nach herrschender Rechtsmeinung sind Online-Wahlen für die Wahl parlamentarischer Gremien nicht geeignet. Wegen dem mangelnden Schutz des Wahlgeheimnisses und der Wahlfreiheit hat das Bundesverfassungsgericht der Präsenzwahl im Wahllokal absoluten Vorrang eingeräumt. Da jedoch von politischer Seite immer wieder Online-Wahlen gefordert werden, dürfte das Thema weiter aktuell bleiben.

Das von T-Systems entwickelte System T-Vote wird dennoch bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Trier am 24.September in einem Wahlbezirk parallel zur Urnenwahl getestet.

Im schweizer Kanton Zürich ist schon heute eine Stimmabgabe im Internet und sogar via SMS möglich. Der Kanton bietet auch eine sehr realitätsnahe Demo des Urnengangs im Internet an. Diese zeigt nicht nur, wie bequem eine Online-Wahl sein kann, sondern auch, dass der Wähler praktisch nicht entscheiden kann, ob er seine Stimme tatsächlich abgibt oder ob er nur mit einem Demo-System spielt.

Referenzen:



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