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== Niederlande==
 
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In den Niederlanden werden Wahlcomputer seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt. Inzwischen gibt es nur noch einige wenige Gemeinden, in denen noch per Stimmzettel gewählt wird. Nahezu 95% der Gemeinden stimmen mit Nedap-Geräten ab, die übrigen Gemeinden verwenden das Newvote System der ehemaligen Staatsdruckerei SDU. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im November 2006 ist es der Bürgerinitiative [http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/ Wij vertrouwen stemcomputers niet] gelungen, eine intensive Diskussion in der Öffentlichkeit anzuregen. Nach einer Überprüfung der Wahlcomputer durch den niederländischen Inlandsgeheimdienst wurde dem Newvote System die Zulassung entzogen, während bei Nedap die Software angepasst werden wird.
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In den Niederlanden wurden Wahlcomputer seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt.Es gab nur noch einige wenige Gemeinden, in denen noch per Stimmzettel gewählt wurde. Nahezu 95% der Gemeinden stimmten mit Nedap-Geräten ab, die übrigen Gemeinden verwenden das Newvote System der ehemaligen Staatsdruckerei SDU. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im November 2006 ist es der Bürgerinitiative [http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/ Wij vertrouwen stemcomputers niet] gelungen, eine intensive Diskussion in der Öffentlichkeit anzuregen. Nach einer Überprüfung der Wahlcomputer durch den niederländischen Inlandsgeheimdienst wurde dem Newvote System die Zulassung entzogen, während bei Nedap die Software angepasst werden musste.
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Am 1. Oktober 2007 wurde die Zulassungsgenehmigung der Nedap Wahlcomputern nach einer Klage durch "Wij vertrouwen stemcomputres niet" vom Gericht annuliert. Die Staatssekräterin für Inners hatte schon am 27. September angekündigt, die Wahlcomputern zu verbieten. Am 21. Oktober wurde das niederländische Equivalent der Bundeswahlgeräteverordnung vom Innenministerium aufgehoben. Es gab noch eine Weile Pläne neue Wahlcomputern zu bauen, am 16. Mai 2008 wurde aber bekannt gegeben das dieses Projekt auch gecancelled wurde ist, wegen Unlösbarkeit des TEMPEST-Problems.
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Internetwahlen hat es in die Niederlanden auch gegeben, und zwar für die District Water Management Boards und für Parlementswahlen für Wähler im Ausland, als Briefwahlersatz. Durch die Arbeit von "Wij vertrouwen stemcomputers niet" wurde für  die letzte Water-Board Wahl (Ende 2008) auch kein Internet-voting mehr eingesetzt.
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Nach IFG anfragen, vielen Parlementsfragen, allerhand Gerichtsverfahren und viel kritische Presse ist die algemeine Einschätzung das die holländischen behoerden erstmal kein Lust mehr auf e-Voting haben.
  
 
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(niederländisch, aber ganz gut zu verstehen).
 
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*[http://eenvandaag.nl/index.php?module=PX_Story&func=view&cid=2&sid=31156 „EénVandaag“, Nederland1, 04.10.2006] wijvertrouwenstemcomputersniet demonstriert Manipulierbarkeit der Nedap-Computer.
 
*[http://eenvandaag.nl/index.php?module=PX_Story&func=view&cid=2&sid=31156 „EénVandaag“, Nederland1, 04.10.2006] wijvertrouwenstemcomputersniet demonstriert Manipulierbarkeit der Nedap-Computer.
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* [http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/National/detail.htm?client_request_contentOID=201202 Bundesrat genehmigt weitere Tests mit Vote électronique (zentralschweiz online, 13.09.2006)]
 
* [http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/National/detail.htm?client_request_contentOID=201202 Bundesrat genehmigt weitere Tests mit Vote électronique (zentralschweiz online, 13.09.2006)]
 
* [http://evotingdemo.zh.ch/ eVoting-Demo des Kanton Zürich]
 
* [http://evotingdemo.zh.ch/ eVoting-Demo des Kanton Zürich]
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* [http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=17446 Neuenburg: Versuch mit Vote électronique erfolgreich] - Bern, 24.02.2008
  
 
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*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24147/1.html Revolution gewählt] (Telepolis, 6.12.2006)
 
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24147/1.html Revolution gewählt] (Telepolis, 6.12.2006)
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Von der Firma Smartmatic-SAHI wurde in der Autonomen Region Muslimisches Mindanao (ARMM)
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das Abstimmungssystem Smartmatic Automated Election System (SAES) eingesetzt.
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Die Wähler mussten die Kandidaten ihrer Wahl lediglich auf diesen Bildschirmen berühren, um eine gültige Abstimmung vorzunehmen. Alle Smartmatic-SAHI Abstimmungssysteme sind in der Lage, unmittelbar nach der Stimmabgabe „verifizierbare Papierspuren“ auf Sicherheitspapier zu drucken.
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*[http://ddp-direkt.de/portal/details.php?id=39354 Das Abstimmungssystem von Smartmatic-SAHI gewährleistet die erste automatische Auszählung der Wahl in der Autonomen Region Muslimisches Mindanao auf den Philippinen] BUSINESS WIRE, 14.08.2008
  
 
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Aktuelle Version vom 23. April 2009, 15:48 Uhr

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Niederlande

In den Niederlanden wurden Wahlcomputer seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt.Es gab nur noch einige wenige Gemeinden, in denen noch per Stimmzettel gewählt wurde. Nahezu 95% der Gemeinden stimmten mit Nedap-Geräten ab, die übrigen Gemeinden verwenden das Newvote System der ehemaligen Staatsdruckerei SDU. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im November 2006 ist es der Bürgerinitiative Wij vertrouwen stemcomputers niet gelungen, eine intensive Diskussion in der Öffentlichkeit anzuregen. Nach einer Überprüfung der Wahlcomputer durch den niederländischen Inlandsgeheimdienst wurde dem Newvote System die Zulassung entzogen, während bei Nedap die Software angepasst werden musste.

Am 1. Oktober 2007 wurde die Zulassungsgenehmigung der Nedap Wahlcomputern nach einer Klage durch "Wij vertrouwen stemcomputres niet" vom Gericht annuliert. Die Staatssekräterin für Inners hatte schon am 27. September angekündigt, die Wahlcomputern zu verbieten. Am 21. Oktober wurde das niederländische Equivalent der Bundeswahlgeräteverordnung vom Innenministerium aufgehoben. Es gab noch eine Weile Pläne neue Wahlcomputern zu bauen, am 16. Mai 2008 wurde aber bekannt gegeben das dieses Projekt auch gecancelled wurde ist, wegen Unlösbarkeit des TEMPEST-Problems.

Internetwahlen hat es in die Niederlanden auch gegeben, und zwar für die District Water Management Boards und für Parlementswahlen für Wähler im Ausland, als Briefwahlersatz. Durch die Arbeit von "Wij vertrouwen stemcomputers niet" wurde für die letzte Water-Board Wahl (Ende 2008) auch kein Internet-voting mehr eingesetzt.

Nach IFG anfragen, vielen Parlementsfragen, allerhand Gerichtsverfahren und viel kritische Presse ist die algemeine Einschätzung das die holländischen behoerden erstmal kein Lust mehr auf e-Voting haben.

Wirtschaftlichkeit

Durch den Einsatz von sdu Newvote Wahlcomputern stiegen in Amsterdam die Kosten pro Wahl von 1,6 Millionen auf 2,7 Millionen Euro (heise online: Niederländische e-Voting-Gegner wollen Widerstand in Europa vernetzen)

Fernsehberichterstattung

(niederländisch, aber ganz gut zu verstehen).

Schweiz

In der Schweiz wird derzeit die Einführung von Internetwahlen vobereitet. Be einem Feldversuch am 22.11.2004 wählten 22.000 Studierende der Universität Zürich ihren Studierendenrat per "Vote électronique". Dabei handelt es sich um ein remote eVoting-System, das eine Stimmabgabe per Internet und SMS zulässt. Der Kanton Zürich, der das System "Vote électronique" bereits im November 2005 in den Gemeinden Bertschikon, Bülach und Schlieren getestet hat, setzt bei einer Volksabstimmung am 26.11.2006 das System bei diesen Gemeinden erneut ein.

Das von der Firma Unisys entwickelte System authentifiziert die Wähler anhand eines zuvor mit dem Stimrechtsausweis per Post zugestellten Benutzer ID. Die rechtsgültige Stimmabgabe erfolgt mit einem nur einmalig verwendbaren Transaktionscode sowie der Eingabe des Geburtsdatums des Wählers.

Traditionell werden Wahlen auf kommunaler und kantonaler Ebene werden in der Schweiz sonst vollständig per Briefwahl abgewickelt.

Referenzen

Frankreich

Bürgerinitiativen in Europa

  • Europa EFVE - Europeans For Verifiable Elections (englisch)
  • Belgien Pour une Ethique du Vote Automatisé (französisch)
  • Frankreich Recul Democratique (in französischer und englischer) Sprache
  • Irland Irish Citizens for Trustworthy Evoting (englisch)
  • Italien Electronic Voting and Democracy (englisch und italienisch)
  • Niederlande nijmeegs instituut voor informatica en informatiekunde (englisch)

USA

Siehe auch:

Geräte: Diebold TSx

Die Geräte der des amerikanischen Herstellers Diebold werden in Deutschland nicht eingesetzt und sind auch weder auf Bundes- noch auf Landesebene zugelassen. Die in den USA heftig umstrittenen Geräte werden wegen zahlreicher Sicherheitsmängel und der angeblichen politischen Nähe des Unternehmens zur Bush-Administration kritisiert.

Wahlmaschinen-Kritiker in den USA

Venezuela

Benutzen Wahlcomputer der Firma Smartmatic.

Philippinen (Provinz Maguindanao)

Von der Firma Smartmatic-SAHI wurde in der Autonomen Region Muslimisches Mindanao (ARMM) das Abstimmungssystem Smartmatic Automated Election System (SAES) eingesetzt. Die Wähler mussten die Kandidaten ihrer Wahl lediglich auf diesen Bildschirmen berühren, um eine gültige Abstimmung vorzunehmen. Alle Smartmatic-SAHI Abstimmungssysteme sind in der Lage, unmittelbar nach der Stimmabgabe „verifizierbare Papierspuren“ auf Sicherheitspapier zu drucken.


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