(Frankreich: Elektronische Wahlmaschinen sorgen für Verdruss in Frankreich)
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*[http://netzpolitik.org/2007/wahlcomputer-bei-der-wahl-in-frankreich/ Wahlcomputer bei der Wahl in Frankreich] (netzpolitik.org, 24.4.2007)
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*[http://hardware.slashdot.org/article.pl?sid=07/04/23/2348249  French Voting Machines a "Catastrophe"] (slashdot 24.4.2007)
 
*[http://www.heise.de/newsticker/meldung/88653/ Elektronische Wahlmaschinen sorgen für Verdruss in Frankreich] (Heise.de, 23.4.2007)
 
*[http://www.heise.de/newsticker/meldung/88653/ Elektronische Wahlmaschinen sorgen für Verdruss in Frankreich] (Heise.de, 23.4.2007)
 
*[http://www.iht.com/articles/2007/04/17/business/evote.php France to choose president with help of electronic voting] (Herald Tribune, 17.4.2007)
 
*[http://www.iht.com/articles/2007/04/17/business/evote.php France to choose president with help of electronic voting] (Herald Tribune, 17.4.2007)

Version vom 24. April 2007, 10:16 Uhr

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Niederlande

In den Niederlanden werden Wahlcomputer seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt. Inzwischen gibt es nur noch einige wenige Gemeinden, in denen noch per Stimmzettel gewählt wird. Nahezu 95% der Gemeinden stimmen mit Nedap-Geräten ab, die übrigen Gemeinden verwenden das Newvote System der ehemaligen Staatsdruckerei SDU. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im November 2006 ist es der Bürgerinitiative Wij vertrouwen stemcomputers niet gelungen, eine intensive Diskussion in der Öffentlichkeit anzuregen. Nach einer Überprüfung der Wahlcomputer durch den niederländischen Inlandsgeheimdienst wurde dem Newvote System die Zulassung entzogen, während bei Nedap die Software angepasst werden wird.

Wirtschaftlichkeit

Durch den Einsatz von sdu Newvote Wahlcomputern stiegen in Amsterdam die Kosten pro Wahl von 1,6 Millionen auf 2,7 Millionen Euro (heise online: Niederländische e-Voting-Gegner wollen Widerstand in Europa vernetzen)

Fernsehberichterstattung

(niederländisch, aber ganz gut zu verstehen).

Schweiz

In der Schweiz wird derzeit die Einführung von Internetwahlen vobereitet. Be einem Feldversuch am 22.11.2004 wählten 22.000 Studierende der Universität Zürich ihren Studierendenrat per "Vote électronique". Dabei handelt es sich um ein remote eVoting-System, das eine Stimmabgabe per Internet und SMS zulässt. Der Kanton Zürich, der das System "Vote électronique" bereits im November 2005 in den Gemeinden Bertschikon, Bülach und Schlieren getestet hat, setzt bei einer Volksabstimmung am 26.11.2006 das System bei diesen Gemeinden erneut ein.

Das von der Firma Unisys entwickelte System authentifiziert die Wähler anhand eines zuvor mit dem Stimrechtsausweis per Post zugestellten Benutzer ID. Die rechtsgültige Stimmabgabe erfolgt mit einem nur einmalig verwendbaren Transaktionscode sowie der Eingabe des Geburtsdatums des Wählers.

Traditionell werden Wahlen auf kommunaler und kantonaler Ebene werden in der Schweiz sonst vollständig per Briefwahl abgewickelt.

Referenzen

Frankreich

Bürgerinitiativen in Europa

  • Europa EFVE - Europeans For Verifiable Elections (englisch)
  • Belgien Pour une Ethique du Vote Automatisé (französisch)
  • Frankreich Recul Democratique (in französischer und englischer) Sprache
  • Irland Irish Citizens for Trustworthy Evoting (englisch)
  • Italien Electronic Voting and Democracy (englisch und italienisch)
  • Niederlande nijmeegs instituut voor informatica en informatiekunde (englisch)

USA

Siehe auch:

Geräte: Diebold TSx

Die Geräte der des amerikanischen Herstellers Diebold werden in Deutschland nicht eingesetzt und sind auch weder auf Bundes- noch auf Landesebene zugelassen. Die in den USA heftig umstrittenen Geräte werden wegen zahlreicher Sicherheitsmängel und der angeblichen politischen Nähe des Unternehmens zur Bush-Administration kritisiert.

Wahlmaschinen-Kritiker in den USA

Venezuela

Benutzen Wahlcomputer der Firma Smartmatic.


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