K (Wahlmaschinen-Kritiker in den USA)
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Version vom 5. November 2006, 10:38 Uhr

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Niederlande

In den Niederlanden werden Wahlcomputer seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt. Inzwischen gibt es nur noch einige wenige Gemeinden, in denen noch per Stimmzettel gewählt wird. Nahezu 95% der Gemeinden stimmen mit Nedap-Geräten ab, die übrigen Gemeinden verwenden das Newvote System der ehemaligen Staatsdruckerei Sdu. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im November 2006 ist es der Bürgerinitiative Wij vertrouwen stemcomputers niet gelungen, eine intensive Diskussion in der Öffentlichkeit anzuregen.

Wirtschaftlichkeit

Durch den Einsatz von sdu Newvote Wahlcomputern stiegen in Amsterdam die Kosten pro Wahl von 1,6 Millionen auf 2,7 Millionen Euro (heise online: Niederländische e-Voting-Gegner wollen Widerstand in Europa vernetzen)

Fernsehberichterstattung

(niederländisch, aber ganz gut zu verstehen).

Bürgerinitiativen in Europa

  • Europa EFVE - Europeans For Verifiable Elections (englisch)
  • Belgien Pour une Ethique du Vote Automatisé (französisch)
  • Frankreich Recul Democratique (in französischer und englischer) Sprache
  • Irland Irish Citizens for Trustworthy Evoting (englisch)
  • Italien Electronic Voting and Democracy (englisch und italienisch)
  • Niederlande nijmeegs instituut voor informatica en informatiekunde (englisch)

USA

Geräte: Diebold TSx

Die Geräte der des amerikanischen Herstellers Diebold werden in Deutschland nicht eingesetzt und sind auch weder auf Bundes- noch auf Landesebene zugelassen. Die in den USA heftig umstrittenen Geräte werden wegen zahlreicher Sicherheitsmängel und der angeblichen politischen Nähe des Unternehmens zur Bush-Administration kritisiert.

Wahlmaschinen-Kritiker in den USA



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