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beizuwohnen. Dieses Recht kann dir nicht genommen werden, wenn du
 
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freundlich bleibst nicht "störst". /matthias
 
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wenn der Wahlvorstand von sich aus nicht das Wahlbüro alarmiert und
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einen Ersatz beschafft, wäre es ggf. auch nötig, einen Anwalt oder
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zumindest den Landeswahlleiter zu alarmieren. /matthias

Version vom 15. Januar 2008, 23:44 Uhr

Stelle hier mal Fragen ein, die auf der Mailingliste aufgekommen sind: wer weitere Fragen hat, einfach oben anfügen

Was brauche ich bzw. sollte ich einstecken? (im übertragendem Sinne als materiell gemeint)

  • Kamera (Videokamera oder Knipse)
  • Konkrete Ortsangabe, wo das Wahlbüro ist (erfragen im Wahlamt), Google-Maps-Ausdruck
  • Ausdruck von Checklisten, welche Dinge am wichtigsten zu prüfen sind
  • Was zum Trinken/Essen, wenn es länger dauert.
  • Das gute Gefühl, Trendsetter eines neuen Nerdsports zu sein.
  • Telefonlisten anderer Beobachter, inklusive Landeswahlleiter
  • Wenn vorhanden: Notebook und ggf. umts-Karte
  • Zu Hause gerne Stöbern: Wahlgesetz, Wahlgeräteverordnung, Wahlerlasse (nr. 24!) /matthias
  • bitte auch https://berlin.ccc.de/mediawiki/images/7/7e/Wahlbeobachtungscheckliste.pdf lesen, bzw die ge-updatete Version in ein paar Tagen dann (oder dabei helfen) /sva


Wie sollte ich mich idealerweise verhalten?

  • Freundlich. Nach meiner Meinung ist der Wahlhelfer kein Feind,

sondern im normalen Fall auch nur ein Opfer. In der Regel gibt es unter den Wahlhelfern drei verschiedene Gruppen:

    • Bürger, die das freiwillig tun (theoretisch möglich, aber nur

noch selten: zwangsverpflichtete Bürger)

    • Parteiaktivisten, die im Proporz abgestellt wurden
    • Gemeindeangestellte
      • Gemeindeangestellte werden im Zweifel noch die "ideologisch" fittesten

sein und die Nedap-Argumentbroschüre am besten auswendig gelernt haben.

  • Selbstsicher. Du hast das Recht, an einer öffentlichen Wahl

beizuwohnen. Dieses Recht kann dir nicht genommen werden, wenn du freundlich bleibst nicht "störst". /matthias


gibt es überhaupt Situationen wo man reagiere darf und wann ist das?

Ich persönlich rate dazu, in der Regel nur zu dokumentieren. Wenn der Wahlvorstand sich nicht an die Regeln hält, kann man das dokumentieren. Wenn beispielsweise ein krasser Fall vorliegt, beispielsweise ein gebrochenes Siegel, dann dringend dokumentieren und wenn der Wahlvorstand von sich aus nicht das Wahlbüro alarmiert und einen Ersatz beschafft, wäre es ggf. auch nötig, einen Anwalt oder zumindest den Landeswahlleiter zu alarmieren. /matthias