(Bericht Gruppe 2 Niestetal (Teil 1))
 
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* 9:00 Kaffeetrinken mit dem zweiten Team, Austausch von Informationen und Tausch der Standorte.
 
* 9:00 Kaffeetrinken mit dem zweiten Team, Austausch von Informationen und Tausch der Standorte.
  
== Wahllokal Harleshausen (Gruppe 2) ==
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== Wahllokal Harleshausen (Gruppe 1) ==
 
Eintreffen nach dem Kaffeetrinken. Dort habe wir uns mit dem Wahlvorstand vor Ort unterhalten. Die Wahlleiterin vom ersten Wahllokal treffen wir dort auch. Höflich fragen wir dort den dortigen Herrn vom Wahlvorstand ob wir seine Mitarbeiter interviewen könnten, wenn kein Wähler anwesend wäre und wir den Ablauf nicht stören würden. Er bejahte dies aber stellte sich auch gleichzeitig als Interviewpartner zur Verfügung. in der Unterhaltung kam raus, dass die Wahlcomputer im Rathaus gelagert werden und dass ein Ersatzgerät zur verfügung steht, dass allerdings (kleinlaut) erst für den jeweiligen Bereich programmiert werden müsste. Damit existieren in Niestetal 7 Nedap Wahlcomputer. (Für jeden Wahlbereich einen und ein Ersatz). Wir stellten also fest, dass falls etwas schiefläuft die Wahl unterbrochen wäre. Dies wurde verneint, da ausserdem noch '''Wahlzettel vorhanden''' wären und dass auch die Urnen da sind. Diese sind tatsächlich vorhanden, sind jedoch nicht verblombt (wäre das nötig?). In einer allgemeinen Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Wahlcomputern kam heraus, dass sie '''kein Personal einsparen''' sondern gleich viel besetzt sein, was er allerdings damit argumentiert, dass die auf dem Dorfe alle mitmachen wollen und er so Leute kurzzeitig auswechseln kann, wenn wer Essen gehen will. Sein einziges Argument ist, dass bei der Kommunalwahl weniger Fehler bei der Eingabe gemacht werden (könnten). Dem Argument der Unüberprüfbarkeit der Wahl sowie der Manupulierbarkeit konnte er sich nicht verwehren. Er endete mit seiner Argumentationslinie, dass er Computer auch zu Hause und auf der Arbeit doof findet und endete dort :-) Er war sichtlich erfreut, dass das Gespräch durch einen Wahlhelfer unterbrochen wurde, der wegen einem Problem mit seinem Rechner und KDE bei uns um Lösungsvorschläge bat *hmpf*.
 
Eintreffen nach dem Kaffeetrinken. Dort habe wir uns mit dem Wahlvorstand vor Ort unterhalten. Die Wahlleiterin vom ersten Wahllokal treffen wir dort auch. Höflich fragen wir dort den dortigen Herrn vom Wahlvorstand ob wir seine Mitarbeiter interviewen könnten, wenn kein Wähler anwesend wäre und wir den Ablauf nicht stören würden. Er bejahte dies aber stellte sich auch gleichzeitig als Interviewpartner zur Verfügung. in der Unterhaltung kam raus, dass die Wahlcomputer im Rathaus gelagert werden und dass ein Ersatzgerät zur verfügung steht, dass allerdings (kleinlaut) erst für den jeweiligen Bereich programmiert werden müsste. Damit existieren in Niestetal 7 Nedap Wahlcomputer. (Für jeden Wahlbereich einen und ein Ersatz). Wir stellten also fest, dass falls etwas schiefläuft die Wahl unterbrochen wäre. Dies wurde verneint, da ausserdem noch '''Wahlzettel vorhanden''' wären und dass auch die Urnen da sind. Diese sind tatsächlich vorhanden, sind jedoch nicht verblombt (wäre das nötig?). In einer allgemeinen Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Wahlcomputern kam heraus, dass sie '''kein Personal einsparen''' sondern gleich viel besetzt sein, was er allerdings damit argumentiert, dass die auf dem Dorfe alle mitmachen wollen und er so Leute kurzzeitig auswechseln kann, wenn wer Essen gehen will. Sein einziges Argument ist, dass bei der Kommunalwahl weniger Fehler bei der Eingabe gemacht werden (könnten). Dem Argument der Unüberprüfbarkeit der Wahl sowie der Manupulierbarkeit konnte er sich nicht verwehren. Er endete mit seiner Argumentationslinie, dass er Computer auch zu Hause und auf der Arbeit doof findet und endete dort :-) Er war sichtlich erfreut, dass das Gespräch durch einen Wahlhelfer unterbrochen wurde, der wegen einem Problem mit seinem Rechner und KDE bei uns um Lösungsvorschläge bat *hmpf*.
  
 
== Mittagspause ==
 
== Mittagspause ==
 
heute nachmittag werden Flyer verteilt und abends beim Abbau sind wir wieder dabei.
 
heute nachmittag werden Flyer verteilt und abends beim Abbau sind wir wieder dabei.

Version vom 27. Januar 2008, 13:17 Uhr

In Niestetal wird in zwei Wahllokalen gewählt:

  • Sandershausen
  • Harleshausen

Gruppe 1

Wahllokal Sandershausen (Gruppe 1)

  • 6:27 Ankunft am Wahllokal. Alles dunkel ;-)
  • 7:21 Ankunft der ersten Wahlhelfer. In einem (scheinbar privaten) PKW werden drei Nedap-Wahlcomputer von Wahlhelfern mitgebracht. (Aus späteren Gesprächen erschließt sich, dass diese wohl im Rathaus gelagert wurden.) Wir wurden gleich als Wahlbeobachter erkannt und stellten uns als Studenten der Uni Kassel vor. Der Zutritt zum Wahllokal bis zur Eröffnung der Wahl um 8 Uhr wurde uns der Zutritt verweigert. Auf den Hinweis, dass uns besonders der Aufbau als als Wahlbeobachter interessieren würde kam die Antwort der Wahlvorsteherin (NAME?): "Das glauben wir, aber wir haben uns abgesprochen, dass wir das nicht wollen." Wir dürfen um 8 Uhr (zu Wahlbeginn) aber selbstverständlich rein. Der Umgang war sonst von beider Seiten höflich und förmlich allerdings eine weitere Nachfrage durch Schließen der Tür verhindert.
  • 7:50 Ein Wahlhelfer kommt aus dem Wahllokal um eine Zigarette zu rauchen und begrüßte uns mit "seid ihr die von dem Computer Club?" Er war sonst sehr höflich und wir hielten etwas Smalltalk. Das Gespräch auf die Wahlcomputer lenkend hielte er sich sehr distanziert und äußerte Bedenken, dass wir in der Nähe der Computer die manipulieren könnten und er uns deshalb diese uns nicht zeigen würde.
  • 8:00 Öffnung des Wahllokals. Wir betreten das Lokal der Wahlbezirke 2 und 3. Dort unterhielten wir uns mit zwei Wahlhelfern, nachdem der erste Wähler das Lokal wieder verlassen hatte. Wir stellten uns neugierig und fragten erstmal wie diese Dinger funktionieren. Diese zwei waren eher als aufgeschlossen zu bezeichnen und unterhielten sich mit uns über Wahlbeteiligung und Akzeptanz des Gerätes. Das Gespräch kam auf den Aufbau der Geräte als sich ein weiterer Mann (Wahlleiter? schien, dass er eine höhere Befugnis hat) einmischte und uns aufforderte Unterhaltungen im Wahllokal zu unterlassen. Wir könnten nach draußen gehen und uns da weiter unterhalten.
  • 8:20 im Gebäude Wahlbezirk 1. Höflich empfangen unterhielt man sich über generelle Wahlanekdoten. Einen Wahlhelfer konnte man im Flur in Ruhe ansprechen. Das Gespräch über die Grundschule und deren Umbauten war recht unterhaltsam. Bei der Nachfrage, wie viele Wähler denn heute zu erwarten sei, verstummte er und begründete dies mit einer Verschwiegenheitserklärung (NDA, hier?). Das Gespräch ging locker weiter über unwichtige Dinge. Bei einem weiteren Versuch das Gespräch in Richtung Wahlcomputer zu lenken antwortete er: "Tut mir leid. Wir können uns über alles unterhalten, nur nicht darüber". Wir könnten uns bei Fragen an die Wahlvorsteherin wenden. Wir vermuten daher, dass er einen Maulkorb verpasst bekommen hat.
  • 8:42 Die Wahlvorsteherin treffen wir wieder im vorherigen Gebäude (Wahlbezirk 2+3). Dort sprachen wir sie explizit an. Laut ihrer Aussage wurden für die älteren Wahlhelfer eigene Checklisten angefertigt, die wohl Punkt für Punkt abgearbeitet worden wären. Dabei wären die Checksummen verglichen worden (von jeder Maschine) und die Siegel überprüft worden. Laut ihrer Aussage wären diese unbeschädigt. Sie äußerte noch, dass "die andere Gruppe in Sandershausen" bereits Fotos gemacht hätten und damit doch alles erledigt wäre. Abends zur Auszählung könnten wir ja wiederkommen. Das Gespräch endet. Sie verlässt das Gebäude und steigt ins Auto ein. Für uns gibt es allerdings dort nicht wirklich viel mehr zu sehen.
  • 9:00 Kaffeetrinken mit dem zweiten Team, Austausch von Informationen und Tausch der Standorte.

Wahllokal Harleshausen (Gruppe 1)

Eintreffen nach dem Kaffeetrinken. Dort habe wir uns mit dem Wahlvorstand vor Ort unterhalten. Die Wahlleiterin vom ersten Wahllokal treffen wir dort auch. Höflich fragen wir dort den dortigen Herrn vom Wahlvorstand ob wir seine Mitarbeiter interviewen könnten, wenn kein Wähler anwesend wäre und wir den Ablauf nicht stören würden. Er bejahte dies aber stellte sich auch gleichzeitig als Interviewpartner zur Verfügung. in der Unterhaltung kam raus, dass die Wahlcomputer im Rathaus gelagert werden und dass ein Ersatzgerät zur verfügung steht, dass allerdings (kleinlaut) erst für den jeweiligen Bereich programmiert werden müsste. Damit existieren in Niestetal 7 Nedap Wahlcomputer. (Für jeden Wahlbereich einen und ein Ersatz). Wir stellten also fest, dass falls etwas schiefläuft die Wahl unterbrochen wäre. Dies wurde verneint, da ausserdem noch Wahlzettel vorhanden wären und dass auch die Urnen da sind. Diese sind tatsächlich vorhanden, sind jedoch nicht verblombt (wäre das nötig?). In einer allgemeinen Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Wahlcomputern kam heraus, dass sie kein Personal einsparen sondern gleich viel besetzt sein, was er allerdings damit argumentiert, dass die auf dem Dorfe alle mitmachen wollen und er so Leute kurzzeitig auswechseln kann, wenn wer Essen gehen will. Sein einziges Argument ist, dass bei der Kommunalwahl weniger Fehler bei der Eingabe gemacht werden (könnten). Dem Argument der Unüberprüfbarkeit der Wahl sowie der Manupulierbarkeit konnte er sich nicht verwehren. Er endete mit seiner Argumentationslinie, dass er Computer auch zu Hause und auf der Arbeit doof findet und endete dort :-) Er war sichtlich erfreut, dass das Gespräch durch einen Wahlhelfer unterbrochen wurde, der wegen einem Problem mit seinem Rechner und KDE bei uns um Lösungsvorschläge bat *hmpf*.

Mittagspause

heute nachmittag werden Flyer verteilt und abends beim Abbau sind wir wieder dabei.